Die zweitgrößte Stadt Oberfrankens ist dieses Jahr die einzige deutsche Stadt, die unter den "Top 52" der besten Reiseziele weltweit zu finden ist.
Die oberfränkische Stadt Bayreuth rückt international in den Fokus: Sie wurde von der "New York Times" als eines von 52 empfehlenswerten Reisezielen "52 Places to Go" für das Jahr 2026 ausgewählt – und ist damit die einzige deutsche Stadt auf der Liste.
Ausschlaggebend für die Empfehlung ist ein besonderes kulturelles Jubiläum: Im kommenden Jahr feiern die Bayreuther Festspiele ihr 150-jähriges Bestehen. Die New York Times würdigt die Festspiele als "beispiellos". Zugleich wird betont, dass Karten bei Wagner- und Opernfans rund um den Globus äußerst begehrt sind.
Zehntausende Kulturfans besuchen die fränkische Stadt
Die Bayreuther Festspiele ziehen mit der einzigartigen Akustik und Architektur des Festspielhauses auf dem Grünen Hügel jedes Jahr Tausende Besucher aus aller Welt an. Nach Angaben der Festspiele kommen rund 58.000 Gäste jährlich nach Bayreuth. Mit dem Bau des Festspielhauses wurde 1872 begonnen, die ersten Festspiele fanden dort 1876 statt.
Dieses Jahr, anlässlich des 150-jährigen Jubiläums, stehen bei den Festspielen vom 24. Juli bis zum 26. August einige Besonderheiten auf dem Programm. So wird zum ersten Mal Wagners umstrittenes Frühwerk "Rienzi" aufgeführt. Den Festakt zum 150. Geburtstag wird Christian Thielemann dirigieren, mit Beethovens Neunter und dem Vorspiel zu Wagners "Meistersinger von Nürnberg". Beim neuen "Ring" setzen die Festspiele auf 3-D-Effekte und Künstliche Intelligenz. Auf dem Programm stehen darüber hinaus: "Der fliegende Holländer" und "Parsifal".
Abseits der Bayreuther Festspiele lockt die Stadt mit einer historischen Altstadt, dem Richard-Wagner-Museum, dem Neuen Schloss und den Bayreuther Katakomben. Das Markgräfliche Opernhaus gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Darüber hinaus liegen das Fichtelgebirge und die Fränkische Schweiz nicht weit entfernt.
Bayreuth wurde im Jahr 1194 erstmals urkundlich erwähnt.