EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Präsidentschaftswahl in Weißrussland: Lukaschenko erwartet 80 Prozent

Präsidentschaftswahl in Weißrussland: Lukaschenko erwartet 80 Prozent
Copyright 
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Alexander Lukaschenko steht vor der Wiederwahl in Weißrussland. Seit 1994 ist er in dem Land an der Macht.

WERBUNG

In Weißrussland hat die Präsidentschaftswahl begonnen. Das Ergebnis steht nach Ansicht von Beobachtern bereits fest: Alexander Lukaschenko, der mit seinem Sohn Nikolaj wählen ging, wird seine seit 21 Jahren andauernde Herrschaft wohl um eine neue Amtszeit verlängern. Er selbst steckte sich das Ziel von 80 Prozent der Wählerstimmen.

Neben Lukaschenko treten drei weitere Kandidaten an. Die wichtigsten Oppositionspolitiker sind von der Wahl ausgeschlossen oder boykottieren sie. Ein russischer Analyst erklärte, dass es jedoch durchaus andere Gründe für die Weißrussen gibt, den von Kritiker oft als “letzten Diktator Europas” bezeichneten Lukaschenko wiederzuwählen. “Auf der einen Seite beklagen die Menschen das Absenken der Lebensstandards. Zum ersten Mal war Lukaschenko nicht in der Lage, eine Erhöhung der Gehälter zu garantieren. Doch diese Sorgen wurden vom Faktor Ukraine gedämpft. Die Geschehnisse in der Ukraine beunruhigen die Wähler”, so Alexandre Klaskovski.

Obwohl Weißrussland traditionell als Verbündeter Moskaus gilt, hatte sich Lukaschenko in letzter Zeit immer häufiger öffentlich von der Kreml-Politik distanziert. Als Gastgeber der Minsker Friedensgespräche und durch die Freilassung politischer Gefangenen näherte er sich zuletzt Europa an.

Oppositionelle in Weißrussland begnadigt http://t.co/6Bz7eh8BLK

— euronews Deutsch (@euronewsde) August 23, 2015

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Litauischer Staatsbürger stirbt in belarussischem Gefängnis

Belarus: "Scheinwahlen" finden ohne Oppositionsbeteiligung statt

Belarus: politischer Gefangener stirbt, nachdem ihm medizinische Versorgung verweigert worden war