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Frontex probiert auf Lesbos schnellere Registrierung von Flüchtlingen aus

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Frontex probiert auf Lesbos schnellere Registrierung von Flüchtlingen aus

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Alleine im Oktober sind weit über zweihunderttausend Menschen übers Mittelmeer nach Europa gekommen; das ist die Zahl, die das Flüchtlingshilfswerk der UNO gestern bekanntgab.

Über das ganze Jahr bisher gesehen ertranken aber auch mehr als dreitausend Menschen bei diesem Versuch, so eine andere Zahl des Tages.

Auf der griechischen Insel Lesbos kamen alleine heute wieder rund vierzig Flüchtlingsboote an.

Dramatische Bilder von der Rettung von Flüchtlingen vor Lesbos (Kommentar auf Spanisch)

Man müsse den Flüchtlingsstrom auf legale Weise organisieren, sagt Elhadsch As Sy, Generalsekretär der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften bei einem Besuch in Griechenland. Damit nehme man den Menschenschmugglern das illegale Geschäft weg, die Menschen fühlten sich sicherer, und alles laufe besser ab.

Auf Lesbos probiert die EU-Grenzschutzbehörde Frontex jetzt seit einer Woche eine schnellere Registrierung der Flüchtlinge aus.

Das Pilotprojekt soll schon so früh wie möglich in Gesprächen klären, wer die Flüchtlinge sind und woher sie kommen.

Auch ihre Fingerabdrücke werden erfasst; alle Angaben werden dann an die anderen EU-Länder weitergegeben.

Weitere Bilder von einem Rettungseinsatz vor Lesbos