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Im südöstlichen Dorf Xylophagou auf Zypern segnet eine Epiphanias-Zeremonie das Meer. Ein orthodoxer Priester wirft ein Kreuz ins Wasser. Ein Pilger holt es heraus.

Video. Junge Männer in Griechenland tauchen beim Dreikönigsfest nach hölzernem Kreuz

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Die Griechen feiern Epiphanie mit der traditionellen Segnung der Gewässer. In Piräus tauchten Männer ins kalte Meer und holten ein Holzkreuz als Glücksbringer.

Griechenland hat am Dienstag Epiphanias mit dem traditionellen Wassersegen begangen. Das Ritual findet landesweit jedes Jahr am sechsten Januar statt. In der Hafenstadt Piräus sprangen Dutzende junge Männer ins kalte Meer, nachdem ein orthodoxer Priester ein hölzernes Kreuz ins Hafenbecken warf. Derjenige, der das Kreuz aus dem Wasser holt, soll im neuen Jahr besonderes Glück haben.

Nach der Göttlichen Liturgie folgte eine kurze Prozession zum Wasser. Familien und Schaulustige kamen trotz Wassertemperaturen von rund zehn bis 15 °C. Ähnliche Rituale gab es in Küstenstädten sowie an Flüssen und Seen in ganz Griechenland und auf Zypern.

Auch in Nikosia begingen Gläubige das Fest. In der Heiligen-Barbara-Kirche führten Priester den Wassersegen durch; viele Familien waren dabei. Auf der ganzen Insel stand das gemeinsame Gebet im Mittelpunkt, nicht der Wettstreit. Gemeinsam ist den Zeremonien die spirituelle Bedeutung von Reinigung und Erneuerung.

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