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Krisenregion Nordkaukasus: Brutaler Übergriff auf Reporter und Menschenrechtler

Krisenregion Nordkaukasus: Brutaler Übergriff auf Reporter und Menschenrechtler
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Im Nordkaukasus haben Unbekannte Menschenrechtler und Reporter in einem Bus angegriffen und das Fahrzeug verbrannt. Das berichtete die betroffene Organisation Komitee gegen Folter.

Die Gruppe war von Inguschetien auf dem Weg in die tschetschenische Hauptstadt Grosny, als es im Grenzgebiet zu dem Überfall kam. Mindestens sechs Personen wurden verletzt, darunter zwei Journalisten aus Schweden und Norwegen.

Am gleichen Tag wurden die Büros des Komitees gegen Folter in Inguschetien von Maskierten verwüstet. Die Menschenrechtsorganisation veröffentlichte dazu Aufnahmen von Überwachungskameras.

Der Präsident des Komitees gegen Folter reichte einen Ermittlungsantrag beim russischen Menschenrechtsrat ein. Im vergangenen Juni war das Büro des Komitees gegen
Folter in Grosny verwüstet worden.

Im Nordkaukasus sind Aktivisten und kritische Journalisten immer wieder Ziel von Angriffen. Vorwürfe, wonach die Behörden hinter den Attacken stecken, weist der kremltreue autoritäre Republikchef Ramsan Kadyrow zurück.

Das Bild eines verletzten norwegischen Reporters wurde auf Twitter veröffentlicht: