Fünf Jahre nach der Katastrophe: Japan gedenkt der Tsunami-Opfer

Fünf Jahre nach der Katastrophe: Japan gedenkt der Tsunami-Opfer
Von Euronews
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Das japanische Kaiserpaar verneigt sich vor den Opfern der Naturkatastrophe von 2011. Heute vor fünf Jahren wurde das Land von einem Erdbeben und

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Das japanische Kaiserpaar verneigt sich vor den Opfern der Naturkatastrophe von 2011. Heute vor fünf Jahren wurde das Land von einem Erdbeben und einem nachfolgenden Tsunami heimgesucht. Vor allem der Norden der Hauptinsel Honschu war betroffen, rund 20.000 Menschen kamen ums Leben. Die Naturgewalten zerstörten insbesondere in Küstennähe ganze Landstriche. Neben der Gedenkveranstaltung in Tokio gab es am fünften Jahrestag der Katastrophe landesweit zahlreiche weitere Zeremonien.

Nach Angaben von Ministerpräsident Shinzo Abe sind 130.000 zerstörte Häuser wieder aufgebaut worden oder werden in Kürze fertiggestellt. Viele Japaner haben selber Hand angelegt.

Abe erinnerte daran, dass zahlreiche Menschen nach wie vor nicht in ihre Heimat zurückkehren können. Jedes Mal, wenn er die betroffenen Gebiete besuche, habe er den Eindruck, dass sich das Desaster fortsetze. Und doch schreite der Wiederaufbau Stück für Stück voran, so Abe.

Abes gesamte Ansprache (englische Ausgabe)…

PM Abe's address to the Memorial Ceremony Marking the Fifth Anniversary of the Great East Japan Earthquake https://t.co/BwC7hLHSSc

— PM's Office of Japan (@JPN_PMO) March 11, 2016

5 years ago today, the world woke up to a horrific earthquake, tsunami and nuclear disaster #JapanEarthquakepic.twitter.com/3901ByK78r

— Humanity First Int'l (@humanityfirstuk) March 11, 2016

Die im Zuge von Erdbeben und Flutwellen aufgetretenen Zwischenfälle in mehreren Atomkraftwerken, insbesondere in Fukushima, haben Teile der Landschaft radioaktiv verseucht. Die Folgen für Menschen und Natur sind nach wie vor kaum abschätzbar.

Dem Energieunternehmen Tepco, dem Betreiber des Werkes in Fukushima, werfen Menschenrechtler und Umweltschützer unter anderem vor, bei den anhaltenden Räumungsarbeiten Gefahren verschwiegen und Fehler vertuscht zu haben. Die Atomaufsicht hatte den Konzern ebenfalls scharf kritisiert: Artikel aus dem Jahr 2013 zu diesem Thema…

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