Neue Vorwürfe kurz vor Wiederaufnahme der Genfer Syriengespräche

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Von Euronews
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Bilder aus dem nordostsyrischen Schaddadi: Kurdische und verbündete Kämpfer haben den Ort letzten Monat von der IS-Miliz befreit, samt den

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Bilder aus dem nordostsyrischen Schaddadi: Kurdische und verbündete Kämpfer haben den Ort letzten Monat von der IS-Miliz befreit, samt den benachbarten Förderanlagen für Erdöl und Erdgas.

Britische Journalisten konnten nun erstmals in Schaddadi filmen. Dabei sahen sie zum Beispiel Sprengsätze und Munition ebenso wie Altertumsschätze, die offenbar verkauft werden sollten.

Bilder der Kämpfe um Schaddadi von einer “Kurdischen Befreiungsfront”. . Am Montag werden jetzt in Genf die Verhandlungen zwischen den Parteien im syrischen Bürgerkrieg wieder aufgenommen. Beide Seiten machen sich schon im Vorfeld wieder gegenseitig Vorwürfe. Die Regierung macht bereits klar, dass sie über Staatspräsident Baschar Assad in Genf nicht verhandeln werde.

Dort gehe es um eine Übergangszeit, sagt Syriens Außenminister Walid Muallem; darunter verstehe man den Übergang zu einer neuen Verfassung – sowie von der jetzigen Regierung zu einer neuen Regierung, in der auch andere Kräfte vertreten sein könnten. Über ein neues Staatsoberhaupt hätten dagegen nur die Syrer zu entscheiden, nicht das Treffen in der Schweiz.

Die Genfer Gespräche waren Anfang Februar ausgesetzt worden, gleich nach Beginn; ihre Wiederaufnahme wurde mehrfach verschoben.

Seit zwei Wochen gilt in Syrien eine Waffenruhe, die weitgehend eingehalten wird. Ausgenommen von dieser Waffenruhe sind die Islamistenmilizen IS und Nusrafront.

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