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Wiederaufnahme der Korruptionsermittlungen gegen Südafrikas Präsident Zuma

Wiederaufnahme der Korruptionsermittlungen gegen Südafrikas Präsident Zuma
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Südafrikas Staatspräsident Jacob Zuma ist erneut ins Visier der Justiz geraten. Ein Gericht in der Hauptstadt Pretoria entschied, Korruptionsvorwürfe erneut untersuchen zu lassen, die vor seinem Amtsantritt 2009 fallen gelassen worden waren. Die Richter urteilten, die damalige Entscheidung, die Ermittlungen nicht fortzuführen, sei “irrational” gewesen. Damals war geurteilt worden, die Vorwürfe seien lanciert worden, um Zuma politisch Schaden zuzufügen.

Im März hatte ein Gericht in einem anderen Fall entschieden, der Präsident habe die Verfassung gebrochen, als er öffentliche Gelder einsetzte, um sein Privatanwesen auszubauen. Zuma, der argumentierte, die Arbeiten hätten unter anderem dazu gedient, seine Villa gegen Übergriffe zu schützen, soll einen Teil der fast 15 Millionen Euro zurückzahlen.

Die Opposition fordert Zumas Rücktritt und stellte Anfang des Monats einen Antrag auf Amtsenthebung, der vom Parlament jedoch abgelehnt wurde.

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