Eilmeldung
This content is not available in your region

Obama trinkt Wasser in der von Blei verseuchten US-Stadt Flint

Obama trinkt Wasser in der von Blei verseuchten US-Stadt Flint
Schriftgrösse Aa Aa

In dem Skandal um verseuchtes Wasser in der Industriestadt Flint im US-Bundesstaat Michigan hat sich US-Präsident Barack Obama persönlich ein Bild der Lage gemacht. Weil die Stadt vor zwei Jahren Geld sparen wollte, nutzte sie den Fluss für die Wasserversorgung. Doch daraufhin gelangte Blei ins Trinkwasser – seit Monaten ist die Stadt nun schon im Ausnahmezustand.

"Es hat sich wissenschaftlich bestätigt, dass wenn Sie einen Filter nutzen, dann ist das Wasser aus Flint zum jetzigen Zeitpunkt trinkbar."

Obama trank bei seiner Stippvisite selbst einen Schluck Wasser, um den Bürgern anschließend zu versichern: “Es hat sich wissenschaftlich bestätigt, dass wenn Sie einen Filter nutzen, dann ist das Wasser aus Flint zum jetzigen Zeitpunkt trinkbar.”

Aufgebrachte Bürger hatten gefordert, dass die Schuldigen zur Verantwortung gezogen werden. Drei Verantwortliche stehen inzwischen vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, Wasserproben manipuliert zu haben. Mittlerweile haben sich Tausende Menschen Massenklagen angeschlossen. Mehr als 8.000 Kinder sollen mit Blei verseucht worden sein.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.