Flüchtlingskrise in Calais spitzt sich zu

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Von Euronews
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London und Paris wollen bei der Flüchtlingskrise in Calais stärker zusammenarbeiten.

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London und Paris wollen bei der Flüchtlingskrise in Calais stärker zusammenarbeiten. Das betonte der französische Innenminister Bernard Cazeneuve bei einem Besuch seiner britischen Amtskollegin Amber Rudd in Paris.

Avec Amber Rudd, Ministre de l'Intérieur du Royaume-Uni.Retrouvez notre déclaration commune: https://t.co/kiSrg1xYIypic.twitter.com/9ClqneGCfU

— Bernard Cazeneuve (@BCazeneuve) 30. August 2016

Großbritannien hält aber weiter an einem 2003 geschlossenen Abkommen fest, das es britischen Beamten ermöglicht, Pässe bereits in Frankreich zu kontrollieren. Kritik daran wird nun lauter. Ex-Präsident Nicolas Sarkozy forderte, dass Großbritannien ein Flüchtlingslager auf eigenem Territorium errichten sollte.

Er sagte: “Diejenigen, die hier in Calais sind und nach Großbritannien wollen , deren Papiere müssen von den Briten im eigenen Land geprüft werden. Es ist doch nicht Frankreichs Aufgabe, die Papiere für eine Einreise nach Großbritannien zu erstellen.”

Mehr dazu auf Englisch:

Nicolas Sarkozy demands Calais Jungle refugee camp is moved to UK https://t.co/CqyItXjtrn

— The Independent (@Independent) 29. August 2016

Die Situation in dem großen Flüchtlingslager hat sich seit Juni zugespitzt. Laut dem französischen Innenminister halten sich nun rund 7,000 Migranten im Norden der Stadt auf.

Mehr als 1,000 französische Polizisten sind derzeit auf den Autobahnen, an den Häfen und am Eurotunnel im Einsatz. Hohe Stacheldrahtzäune sollen Migranten vom illegalen Grenzübertritt abhalten.

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