Rechtsradikale Hetze der AfD: Alles nur Show?

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Von Kirsten Ripper
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AfD will "politisch inkorrekt" sein und damit gezielt provozieren, um Aufmerksamkeit der Presse zu erregen

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Die AfD hat offenbar eine gezielte Medienstrategie, die darin besteht, gezielt zu provozieren, um die Aufmerksamkeit der Presse zu erregen. Der Berliner Tagesspiegel hat die Medienstrategie der AfD jetzt öffentlich gemacht. Darin ist die Rede davon, dass die Partei “ganz bewusst und ganz gezielt immer wieder politisch inkorrekt sein” will und auch “vor sorgfältig geplanten Provokationen nicht zurückschrecken” möchte. Das interne Konzept sollte eigentlich geheimgehalten bleiben.

In diesem Licht betrachtet könnte auch die Hetzrede von Björn Höcke Teil dieser Strategie sein. Dass die sehr an die Nazis erinnernden Sprüche nur der Provokation dienten, hatten einige schon zuvor vermutet.

Vertrauliches Strategiepapier: #AfD will mediale “Gegenmacht” aufbauen https://t.co/Qr4bye82dE via tagesspiegel</a></p>&mdash; Matthias Meisner (MatthiasMeisner) 20. Januar 2017

Gleichzeitig gibt es neue Umfragen aus Brandenburg, wo der umstrittene Alexander Gauland die AfD anführt. Laut einer von DER WELT veröffentlichten Sonntagsfrage überholt dort die AfD die Regierungspartei SPD. Die AfD kommt auf 20 Prozent, die SPD auf 19 Prozent, die CDU auf 30 Prozent.

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