"Wahlbetrug": Trump kommt mit Clintons Stimmenmehrheit nicht klar

"Wahlbetrug": Trump kommt mit Clintons Stimmenmehrheit nicht klar
Copyright 
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Trump kommt wieder mit den Vorwürfen des Wahlbetrugs an, weil Clinton 2,8 Millionen Stimmen mehr hatte als er.

WERBUNG

Bei der Präsidentenwahl in den USA hat es Wahlbetrug von drei bis fünf Millionen Stimmen gegeben. Diese Anschuldigungen wiederholte US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit Führern des Kongresses, ohne Beweis noch Quelle zu nennen. Nur deshalb habe Hillary Clinton 2,8 Millionen Stimmen mehr als er.

Der Sprecher des Weißen Hauses Sean Spicer erklärte: “Er hat seiner Sorge über den Wahlbetrug Ausdruck verliehen, dass Leute illegal wählten, und er hält daran fest auf Grund von Material, das ihm vorgelegt wurde.”

Das amerikanische Wahlsystem ist kompliziert und funktioniert über Wahlleute. Trump hatte die Wahl für sich entschieden, weil er eine Mehrheit der Wahlleute gewann. In absoluten Stimmen hatte Hillary Clinton aber 2,8 Millionen Stimmen mehr. Ohne den angeblichen Betrug hätte er auch in absoluten Stimmen gewonnen, so Trump.

Trump wird von US-Medien häufig als extrem “dünnhäutig” bezeichnet. Auf Twitter schiesst der Milliardär auch auf die kleinste Kritik mit schweren Geschossen zurück. Nachrichtenerstattung, die ihm nicht gefällt, nennt er “Fake News”, einfach “falsch”.

I win an election easily, a great “movement” is verified, and crooked opponents try to belittle our victory with FAKE NEWS. A sorry state!

— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) January 11, 2017

I win an election easily, a great “movement” is verified, and crooked opponents try to belittle our victory with FAKE NEWS. A sorry state!

— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) January 11, 2017

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Brexit: Der Teufel liegt im Detail

Regierung: Gerichtsurteil ändert nichts am Brexit-Zeitplan

Trumps Schmiergeld an Pornostar: Hälfte der Geschworenen entlassen