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Havanna: Westlicher Luxus in neuer Einkaufspassage

Havanna: Westlicher Luxus in neuer Einkaufspassage
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In Kubas Hauptstadt Havanna gibt es seit einigen Wochen eine Einkaufspassage für westliche Luxuswaren.

Das prachtvoll restaurierte und nun weiß strahlende Gebäude, das Manzana de Gómez, liegt gleich am zentralen Boulevard Paseo del Prado und am Parque Central. In dem Haus eröffnet im Sommer auch ein Nobelhotel der Kempinski-Kette.

Für die Kubaner selbst bleibt es in der neuen Passage aber vorwiegend beim Schaufensterbummel: Die Waren sind – zumal zu den hier verlangten Dollarpreisen – für sie außer Reichweite.

So schreibt die Nachrichtenagentur AP, die über die Einkaufspassage berichtet hat, von einer Verkäuferin im Laden der französischen Kette “L’Occitane en Provence”: Die Frau verdiene im Monat umgerechnet 12,50 Dollar, das Eau de toilette “Acacia” zum Beispiel koste hier aber schon fast hundert Dollar.

Neben Geschäften wie Occitane, Lacoste oder Mont Blanc sind hier auch einige teure einheimische Marken zu finden.

Der Tourismus – auf den das Hotel und die neuen Läden zielen – ist für das sozialistische Kuba eine äußerst wichtige Einnahmequelle.

AP hat allerdings auch eine amerikanische Urlauberin getroffen, die enttäuscht war: Genau so etwas, also westliche Luxusgeschäfte, wollte sie hier auf Kuba nun gerade nicht erleben.