EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Kenias neuer alter Präsident: Kenyatta hat's geschafft

Kenias neuer alter Präsident: Kenyatta hat's geschafft
Copyright 
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Nach tagelangem Hin und Her ist nun klar: der alte ist auch der neue Präsident. Die Opposition spricht von Wahlbetrug.

WERBUNG

Kenias Staatschef Uhuru Kenyatta hat die hart umkämpfte Präsidentschaftswahl gewonnen. Er erhielt 54,27 Prozent der Stimmen. Das teilte der Leiter der Wahlkommission am Freitagabend mit. In Nairobi ließ sich der Wiedergewählte von seinen Anhängern feiern.

Kenyatta ermutigte seine Partei und die Opposition zur Zusammenarbeit: “Wir sollten an einem Strang ziehen, wir sollten Partner sein, zusammen wachsen und dieses Land gemeinsam entwickeln. Wir sind bereit, uns zu engagieren, in einen Dialog zu treten, zu diskutieren, so dass wir weiter an dieser unserer Nation bauen können.”

Kenyattas Herausforderer Raila Odinga erhielt der Wahlkommission zufolge 44,74 Prozent der Stimmen. Das Lager Odingas hatte bereits im Vorfeld der Bekanntgabe der Endergebnisse von Wahlbetrug gesprochen. Nach der Verkündung brachen örtlich Unruhen aus. Wie hier im Slum Kibera bei Nairobi zogen gewaltbereite Menschen bewaffnet durch die Straßen.

In der drittgrößten Stadt des Landes, in Kisumu kam es zu Plünderungen und Auseinandersetzungen mit Kräften der Polizei. Mehr als 80 Prozent der 19 Millionen registrierten Wähler hatten der Wahlkommission zufolge ihre Stimmen abgegeben.

In den vergangenen Tagen hatten sowohl Anhänger Kenyattas als auch Anhänger Odingas den Sieg ihres Kandidaten gefeiert. Es war auch zu Protesten gekommen, bei denen mehrere Menschen von der Polizei erschossen wurden.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Niger nach dem Putsch: Westen fordert Freilassung von Präsident Bazoum

Ausgangssperre im Niger: Militärs verkünden Machtübernahme

Lage in Niger nach Putschversuch unübersichtlich - deutsche Soldaten "erst mal in Sicherheit"