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Macrons Plan gegen Radikalisierungen

Macrons Plan gegen Radikalisierungen
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Von Andrea Büring
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Der französische Präsident Emmanuel Macron hat vor Sicherheitskräften einen neuen Plan gegen extremistische Radikalisierungen angekündigt. Der soll im Dezember vorgelegt werden.
Macron will demnach verstärkt gegen Armut, geringe Bildungschancen und die Ghettoisierung bestimmter Viertel vorgehen. Macron will auch die Zahl der Polizisten erhöhen:

10 000 emplois supplémentaires de policiers et de gendarmes seront créés sur la durée du quinquennat. https://t.co/NLI9YiLII6

— Emmanuel Macron (@EmmanuelMacron) 18. Oktober 2017

Frankreich wurde in den vergangenen Jahren wiederholt Schauplatz islamistischer Anschläge, bei denen 240 Menschen ermordet wurden.

Angesichts der Terrorgefahr sei die EU heutzutage zu langsam, um angemessen und abgestimmt zu reagieren. Frankreich habe gemeinsam mit Großbritannien eine Initiative ergriffen, um gegen die dschihadistische Propaganda im Internet vorzugehen. Man gebe nicht nach, sondern erhöhe den Druck auf die Hauptakteure weiter, der jedoch noch nicht ausreiche, sagte Macron.

In Deutschland werden derzeit 450 terroristische Gefährder überwacht, die meisten von ihnen mutmaßliche Terroristen. Der britische Geheimdienst-Chef Andrew Parker stuft die aktuelle Terrorgefahr in seinem Land als so hoch wie noch nie ein. “Die neuen Technologien im Alltag helfen auch den Terroristen, wenn es darum geht, miteinander über soziale Medien zu kommunizieren oder sich verschlüsselte Botschaften zu schicken,” warnte Parker.

Seit Beginn des Jahres wurde Großbritannien mehrmals von Anschlägen getroffen, wie bei einem Konzert in Manchester im Mai. In Deutschland sorgte zuletzt ein Bericht für Aufsehen, der den Behörden schwere Fehler im Vorfeld des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt 2016 bescheinigt. Dabei starben 11 Menschen und der Attentäter.

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