EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

'Blutsaugende Vampire': UN unterbricht Mission in Malawi

'Blutsaugende Vampire': UN unterbricht Mission in Malawi
Copyright 
Von Alexandra Leistner
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Der Glauben an Hexerei ist in Malawi weit verbreitet. Schon 2002 hatte ein Mob mehrere Menschen in einer "Vampir-Jadg" getötet.

WERBUNG

Die Vereinten Nationen brechen ihren Einsatz in zwei Bezirken in Südmalawi ab. Dort war es in der vergangenen Woche zu Gewalt gekommen: Mindestens sechs Menschen wurden gelyncht, weil man sie beschuldigte Vampire zu sein.

Der Glauben an vermeintliche Hexerei ist in dem südostafrikanischen Binnenstaat weit verbreitet. Malawi gilt als eines der ärmsten Länder Afrikas, zahlreiche Nichtregierungsorganisationen und Hilfsorganisationen arbeiten dort.

Bereits im Jahr 2002 war wegen “Vampir-Gerüchten” eine Welle der Gewalt ausgebrochen.

“Diese Bezirke sind schwer betroffen von den anhaltenden Geschichten über und die angebliche Existenz von blutsaugenden Vampiren”, hieß es in einem Schreiben der UN-Abteilung für Sicherheit UNDSS zur Lage in Phalombe und Mulanje.

Eine UN-Koordinatorin in Malawi sagte, “einige UN-Angestellen wurden versetzt, andere befinden sich noch in den Bezirken”. Der UNDSS beobachte die Situation, um das Personal so bald wie möglich wieder zurückschicken zu können. Wie viele UN-Mitarbeiter versetzt wurden, ist nicht bekannt.

Auch einige Nichtregierungsorganisationen sollen ihre Mitarbeiter abgezogen haben.

Der Präsident von Malawi nannte die Berichte “erschreckend”. Die Regierung sei besorgt über die Geschehnisse in den südlichen Bezirken des Landes.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Zyklon «Freddy» verwüstet Malawi und Mosambik - Opferzahl steigt

Messerstecherei in London: Mann tötet 13-Jährigen mit Schwert

Drei Deutsche wegen Spionage für China festgenommen