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Demonstrationen für und gegen Migranten in Cottbus

In Kottbus prallen unterschiedliche Weltsichten aufeinander.
Copyright REUTERS/Hannibal Hanschke (Fotomontage)
Copyright REUTERS/Hannibal Hanschke (Fotomontage)
Von Euronews
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Die Kritiker von Bundeskanzlerin Merkels Flüchtlingspolitik sind in Cottbus in der Überzahl gewesen. Die Demonstrationen blieben friedlich.

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In Cottbus im Osten Deutschlands haben am Samstag zahlreiche Menschen für und gegen Migranten demonstriert. Zu einer von dem Bündnis Cottbus Nazifrei organisierten Demonstration waren mehrere Hundert Bürger gekommen, darunter zahlreiche Migranten.

Weit mehr Menschen waren allerdings zu einer anderen Demonstration gekommen. Aufgerufen hatte das Bündnis Zukunft Heimat, und diese Demo richtete sich gegen die liberale Flüchtlingspolitik der Bundesrepublik Deutschland. Beobachter sprechen von rund 2.000 Teilnehmern.

In Cottbus hatte es zuvor gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Migranten und Deutschen gegeben. So hatten syrische Jugendliche unter anderem ein Ehepaar attackiert, und Unbekannte griffen ein Wohnheim für Migranten an. Die Politik reagierte auf die Auseinandersetzungen mit einem ungewöhnlichen Schritt: Die Aufnahme von Flüchtlingen in Cottbus wurde ausgesetzt.

Nach Angaben des brandenburgischen Verfassungsschutzes ist die rechte Szene in Cottbus besonders stark. Vor allem bei der Zahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten erreiche die Region Spitzenplätze in den Statistiken.

Bei den Demonstrationen am Samstag blieb es jedoch friedlich. Die Polizei berichtete von einem störungsfreien Ablauf, nur bei einzelnen Personen wurde die Identität festgestellt. So habe ein Demonstrationsteilnehmer mehrfach einen verbotenen Hitlergruß gemacht.

Weitere Informationen

Informationen des Verfassungsschutzes über Extremismus in der Region** **

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