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Mehr als 100 Tote nach Angriffen auf syrisches Rebellengebiet

Mehr als 100 Tote nach Angriffen auf syrisches Rebellengebiet
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"Weißhelme"
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Bei erneuten Angriffen auf das syrische Rebellengebiet Ost-Ghuta nahe der Hauptstadt Damaskus sind Augenzeugen zufolge mehr als 100 Zivilisten ums Leben gekommen - darunter seien viele Frauen und Kinder. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete in der Nacht zum Dienstag außerdem fast 500 Verletzte. Die zivilen Rettungshelfer der "Weißhelme" erklärten über die sozialen Medien, allein bei einem Luftangriff auf Wohngebiete in dem Ort Hamuriah seien 20 Menschen getötet worden. Das syrische Militär kommentierte den Vorfall zunächst nicht.

Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte, die vormals zur Al-Kaida gehörende Al-Nusra-Front stecke hinter den "bewaffneten Provokationen". Die Organisation sei für die gesamte Situation in Ghuta verantwortlich, so Lawrow in Moskau.

Die Region Ost-Ghuta gehört zu den letzten Gebieten in Syrien, die noch unter Kontrolle von Rebellen stehen. Dominiert werden diese von islamistischen Milizen. Das Gebiet ist seit Monaten von Regierungstruppen eingeschlossen.