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Flugzeugunglück in Nepal: Missverständnisse zwischen Pilot und Tower?

Flugzeugunglück in Nepal: Missverständnisse zwischen Pilot und Tower?
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REUTERS/ Navesh Chitrakar
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Nach dem schweren Flugzeugunglück in Nepal haben sich zahlreiche Menschen in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch in dem Gebäude der privaten Fluggesellschaft US-Bangla Airlines versammelt - sie wollten Neuigkeiten von ihren Familien und Freunden.

Nach offiziellen Angaben sind mindestens 49 Menschen bei dem Unglück auf dem Flughafen von Kathmandu getötet worden, 22 weitere wurden ins Krankenhaus gebracht.

Imran Asif, der Chef der US-Bangla, der die verunglückte Maschine gehört, macht den Flughafen verantwortlich. Beweise hat er noch nicht gegeben: "Wir können das jetzt noch nicht bestätigen, aber wir vermuten, dass der Kontrollturm des Flughafens von Kathmandu unsere Piloten dazu verleitet haben könnte, auf der falschen Landebahn zu landen."

Vertretern des Flughafens zufolge habe die Flugverkehrskontrolle den Piloten aber dazu aufgerufen, die Landerichtung zu wechseln. Dieser habe den Angaben zufolge darauf nicht reagiert.

Der Pilot soll bei der Absprache der Landerichtung und der Landebahn verwirrt gewesen sein - Das habe die Auswertung des Funkkontakts zwischen dem Kapitän und dem Kontrollturm ergeben.

Bei einem zweiten Anflug kam das Flugzeug laut Augenzeugen von der Landebahn ab, krachte in ein Feld und zerbarst in Flammen.

An Bord der Maschine waren der Fluggesellschaft zufolge 71 Menschen, darunter vier Besatzungsmitglieder.