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Deutsche Bank: Muss John Cryan gehen?

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Deutsche Bank: Muss John Cryan gehen?
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John Cryan, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, könnte keine drei Jahre nach seinem Amtsantritt vor der Ablösung stehen. Das meldet die britische Tageszeitung „Times“ mit Berufung auf unternehmensnahe Kreise.

Zwischen Cryan und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Paul Achleitner soll es demzufolge unterschiedliche Ansichten über die Ausrichtung des Unternehmens geben. Zudem wird Cryan für die nach wie vor schlechten Geschäftszahlen verantwortlich gemacht. Die Deutsche Bank kommentierte einen möglichen Wechsel an der Konzernspitze vorerst nicht.

Robert Halver von der Baader Bank meint: „Herr Cryan ist dafür bekannt, dass er ein solider Handwerker ist, der saniert. Und wer saniert, der muss Leute entlassen, der muss Geschäftsbereiche schließen, der muss Abschreibungen machen. Damit kann man keine Punkte gewinnen, damit ist man kein Strahlemann wie vielleicht Herr Ackermann, der noch 25 Prozent Eigenkapitalrendite erwirtschaften konnte. Sein Job hat er jetzt gemacht, jetzt muss er woanders hingehen.“

Über die Nachfolge Cryans wird bereits spekuliert. Richard Gnodde von Goldman-Sachs soll schon abgewunken haben. Weitere Kandidaten sind Medienberichten zufolge der US-Amerikaner Bill Winters von Standard Chartered sowie der Franzose Jean-Pierre Mustier von UniCredit.

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