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Auch in Europa: Tigermücke sticht zu

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Von Isabelle Noack
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In Frankreich haben Maßnahmen begonnen um die Ausbreitung der asiatischen Tigermücke zu verhindern.

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In Frankreich haben Maßnahmen begonnen, um die Ausbreitung der asiatischen Tigermücke möglichst weit zu verhindern. Der Speichel der Tigermücke kann gefährliche Krankheitserreger enthalten, die das Denguefieber verursachen können. Seit Anfang des Jahres gab es auf la Réunion – einer Insel im Indischen Ozean, die zu Frankreich gehört - 1400 Fälle des Denguefiebers.

Aber auch in Frankreich selbst gibt es Tigermücken. Als Vorsichtsmaßnahme soll möglichst kein stehendes Wasser den Insekten Gelegenheiten zum Ablegen der Eier bieten. Zur Produktion der Eier braucht das Weibchen der Tigermoskitos Blut von einem Wirt. Die Tigermücken stechen Menschen und Tiere. Dabei können sie neben dem Denguefierber auch  das Zika-Virus und das Chikungunya-Virus übertragen.

Vor zehn Jahren kamen die ersten Exemplare des Insekts auch nach Deutschland. Angesichts des Klimawandels scheinen sich die wärmeliebenden Mücken, die an ihren weißen Tigerstreifen zu erkennen sind, einen neuen Lebensraum nördlich der Alpen dauerhaft sichern zu wollen. In Freiburg und Heidelberg überwintern sie bereits. Die erste größere brütende Population in Deutschland wurde 2015 in Heidelberg nachgewiesen. Ein Jahr zuvor war bereits eine kleinere Population in Freiburg entdeckt worden. 1990 wurde das Insekt in einer Ladung gebrauchter Reifen aus den USA über Italien erstmalig nach Europa eingeschleppt.

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