Brasiliens LKW-Fahrer sorgen weiter für Stillstand

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Von Jule Scharr mit dpa
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Präsident Temer ließ die Straßenblockaden teils durch Soldaten räumen. Doch die LKW-Fahrer streiken weiter.

Ein Fernfahrer-Streik legt weiter Brasilien lahm. Der Protest richtet sich gegen die hohen Dieselpreise des staatlichen Ölkonzerns Petrobras.

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Seit über einer Woche blockieren LKW-Fahrer im ganzen Land Straßen. Die Versorgungslage wird immer schlechter. Die Regierung zog die Notbremse und hat die Spritpreise gesenkt. Doch der Streik geht weiter.

“Wir sind den Lastwagenfahrern und ihren Vertretern entgegengekommen, sind auf alle Forderungen eingegangen, die sie unter anderem in den sozialen Medien gestellt haben", sagte Eliseu Padilha, Stabschef der Regierung. "Jetzt müssen die Trucker ihren Teil erfüllen und weiterarbeiten, um die Versorgung brasilianischer Familien zu garantieren.“

In Brasilien werden die meisten Güter mit LKWs transportiert. Seit vergangenem Montag sitzen Geschäfte, Flughäfen und Tankstellen auf dem Trockenen. In vielen Fabriken stehen die Bänder still.

Präsident Michel Temer ließ einige Straßensperren durch Soldaten räumen. Seither können zumindest Tanklastwagen unter Polizeischutz die Raffinerien verlassen.

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