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Fehlalarm im Eifel-Zoo: Raubtiere hatten Gehege doch nicht verlassen

Fehlalarm im Eifel-Zoo: Raubtiere hatten Gehege doch nicht verlassen
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Von Alexandra Leistner mit dpa
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Die in einem Zoo in der Eifel zeitweise vermissten Raubtiere sind bis auf einen Bären doch nicht aus ihren Gehegen entkommen.

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Die Aufregung in der Eifel war groß: Behörden teilten am Freitag mit, mehrere Raubtiere - zwei Löwen, zwei Tiger und ein Jaguar - seien im Eifelzoo aus ihren Gehegen ausgebrochen. Wenige Stunden später korrigierten die Behörden ihre Angaben: Bis auf einen Bären waren die Tiere doch nicht entkommen.

Das sei wegen der Überschwemmungen zunächst nicht erkennbar gewesen, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld, Andreas Kruppert, am Freitag. Der Bär sei auf einem Weg im Zoo erschossen worden.

Die Menschen in der Region waren aufgerufen worden, Häuser und Wohnungen zunächst nicht zu verlassen und bei Sichtung der Tiere die Polizei anzurufen. Fenster und Türen sollten geschlossen gehalten werden.

Joachim Streit vom Landkreis Bitburg-Prüm sagte, die Gehege der Tiere wurden durch Unwetter in Lünebach überschwemmt und zerstört. Polizei und Feuerwehr suchten nach den Raubtieren. Das berichtete der SWR. Auch Tierätzte waren im Einsatz. Die Polizeiinspektion Prüm bestätigte die Suchaktion gegenüber der Zeitung Die Welt.

Erst Stunden später folgten dann die Entwarnung.

Der Eifelzoo in Lünebach liegt im Westen von Rheinland-Pfalz, etwa 50 Kilometer Luftlinie nördlich von Trier entfernt. Der Zoo wirbt auf seiner Homepage mit den Raubkatzen als Attraktion.

Insgesamt leben demzufolge rund 60 exotische und einheimische Tierarten auf dem etwa 30 Hektar großen Gelände.

Darunter sind Sibirische Tiger und Afrikanische Löwen. Der 1972 eröffnete Zoo ist ein privater Betrieb und befindet sich in Familienhand.

Weitere Quellen • swr, welt

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