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Listerien: Rückruf für TK-Gemüse aus Ungarn

Listerien: Rückruf für TK-Gemüse aus Ungarn
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Von Euronews
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Die verunreinigten Produkte stammen aus dem ungarischen Werk Baja. Sie wurden unter anderem nach Österreich und Dänemark geliefert.

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Der belgische Nahrungsmittelkonzern Greenyard hat zahlreiche Tiefkühlprodukte einer Produktionsstätte in Ungarn zurückgerufen. Dabei handelt es sich überwiegend um Gemüse und Gemüseprodukte, die mit besonders gefährlichen Listerien-Bakterien verunreinigt sein sollen. Sie werden mit europaweit neun Todesfällen und 50 Erkrankungen in Verbindung gebracht.

Alle seit 2016 hergestellten Produkte fallen unter die Rückrufaktion. Laut Ernährungsexpertin Livia Dömölki ist vom Verzehr nicht grundsätzlich abzuraten:

"Wenn man diese Gemüse gut durchkocht, werden die Bakterien abgetötet. Tiegekühlt können sie überleben."

Export ins Ausland

Exportiert wurden die mit Listerien verunreinigten Gemüse vom ungarischen Werk in Baja in mehrere europäische Staaten. Unter den Abnehmern sind Österreich, Großbritannien, Dänemark, Schweden und Finnland.

Listerien können die in Deutschland meldepflichtige Infektionskrankheit Listeriose auslösen und sind vor allem für ältere oder chronisch kranke  Konsumenten sowie für Schwangere und KInder gesundheitsgefährdend sein. Andere Krankheitsbilder sind Durchfall, Fieber und Erbrechen.

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