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Osterinsel begrenzt Tourismus

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Von Renate Birk mit AFP
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Bürgermeister klagt: 3000 Einwohner zuviel - wegen Tourismus.

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Auf der Osterinsel dürfen Touristen nun nur noch 30 Tage bleiben, nicht wie zuvor 90 Tage. Auch soll es für Chilenen vom Festland nicht mehr so leicht sein, sich dort niederzulassen, um im Tourismusgewerbe zu arbeiten.

Der Bürgermeister der Insel, Petro Edmunds, sagte, der Tourismus habe der Osterinsel geschadet. Mehr als 7000 Menschen lebten nun auf der Insel, dies seien 3000 zuviel. Der Tourismus habe sie angezogen und die Aussicht auf Geld durch die Touristen. Ausländer hätten die Insel geradezu übernommen. Mit Ausländern meint Edmunds in erster Linie Chilenen vom Festland.

Sie gefährdeten eine tausendjährige Kultur. Sie brächten ihre Bräuche vom Festland mit, und dies sei nicht zum Vorteil der Insel, so der Bürgermeister. Die viele Touristen schadeten außerdem der Umwelt.

Die Osterinsel gehört zu Chile. Berühmt ist die Insel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, der Moai. Seit 1995 ist die Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO-Welterbes.

Auf der Osterinsel wird Spanisch gesprochen, aber es gibt auch Rapanui-Sprecher. Die Rapanui-Sprache ist ein polynesischer Dialekt und gehört zur austronesischen Sprachenfamilie. Insgesamt gibt es schätzungsweise auf der Osterinsel, auf Tahiti und in den USA an die 3000 Menschen, die diese Sprache sprechen.

Bürgermeister: Ausländer zerstören Kultur
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