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Lombok: Rettungsarbeiten gehen weiter

Lombok: Rettungsarbeiten gehen weiter
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Rettungsteams auf der indonesischen Insel Lombok suchen in den Trümmern einer eingestürzten Moschee nach Überlebenden. Eine Person konnte hier inzwischen geborgen werden.

Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hatte am Sonntag weite Teile der Insel verwüstet. Mehr als 230 Nachbeben erschütterten die Insel in den Stunden danach. Bisher sind 98 Todesfälle bestätigt, tausende Menschen haben Ihre Häuser verloren.

Weitere Opfer befürchtet

Nach und nach erreichen Einsatzkräfte mehr betroffene Gegenden, weitere Opfer sind daher zu befürchten. Zwei Tage nach dem Beben konnten Rettungskräfte eine Frau lebend aus einem eingestürzten Haus bergen.

"Es kamen Anwohner zu uns, die Hilfe bei den Bergungsarbeiten brauchten. Sie dachten, sie hätten Leichen gerochen, aber als wir einen Zugang geöffnet hatten merkten wir dass der Geruch von faulen Eiern kam. Doch dann hörten wir eine Stimme", erzählt ein freiwilliger Helfer

20.000 Menschen obdachlos

Andernorts versuchen die Einheimischen, das Ausmaß der Zerstörung zu begreifen. Viele Menschen haben alles verloren.

"Ich glaube es wird nicht einfach werden zum Alltag zurückzukehren, wir müssen es langsam angehen, denn der Schock war groß. Wir trauen uns nicht, drinnen zu schlafen. Was ist unser Plan für die Zukunft? Wir wissen es nicht", sagt ein Anwohner.

Die indonesische Katastrophenschutzbehörde erklärte, 13.000 Häuser seien zerstört und 20.000 Menschen seien obdachlos. Die meisten leben unter freiem Himmel und benötigen Wasser, Essen und Medikamente.