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Putin nennt neue US-Sanktionen gegen Russland "kontraproduktiv"

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Der russische Präsident Wladimir Putin hat die neuen Sanktionen der US-Regierung als kontraproduktiv bezeichnet. Güter mit Bedeutung für die nationale Sicherheit dürfen nicht mehr exportiert werden.

Dazu gehören unter anderem technische Geräte wie Gasturbinen, bestimmte Computerchips und hochempfindliche Messgeräte, etwa für die Flugzeugindustrie. Wladimir Putin verurteilte die Maßnahmen:

"Sanktionen sind kontraproduktive und sinnlose Aktionen, besonders gegen ein Land wie Russland. Es geht dabei nicht nur um die Sanktionspolitik des US-Präsidenten. Dies ist eine Position des sogenannten Establishments, im Großen und Ganzen der herrschenden Klasse. Ich hoffe, dass eines Tages unsere amerikanischen Partner verstehen werden, dass eine solche Politik keine Zukunft hat. Dann werden wir eine normale Zusammenarbeit beginnen".

Die neuen Sanktionen des Finanzministeriums in Washington, richten sich auch gegen zwei russische Schifffahrtsunternehmen, die an illegalen Öllieferungen für Nordkorea beteiligt gewesen sein sollen.

Der Exportstopp bezieht sich insbesondere auf Turbinen, empfindliche elektronische Bauteile und Waffentechnik.

Der britische Außenminister Jeremy Hunt fordert unterdessen bei einer Rede in der US-Hauptstadt, weitere Sanktionen der EU gegen Moskau, wegen des Giftattentats auf Sergej Skripal.

Der ehemalige russische Doppelagent und seine Tochter Julia waren Anfang März mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden und entkamen nur knapp dem Tod.

London bezichtigt Moskau, für den Anschlag verantwortlich zu sein. Der Kreml weist die unbewiesenen Vorwürfe zurück.