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Rechtsextreme Randale nach tödlicher Messerstecherei in Chemnitz

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Von Kirsten Ripper mit MDR, Twitter
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In Chemnitz haben etwa 800 Menschen an offenbar von rechtsextremen Gruppen organisierten Protesten teilgenommen. Am Samstag war bei einer Messerstecherei ein 35-Jähriger getötet worden.

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In Chemnitz ist das Stadtfest wegen der tödlichen Messerstecherei in der Nacht am Sonntag um 16 Uhr beendet worden. Nach dem Tod eines 35-Jährigen gab es auch - offenbar von rechtsextremen Gruppen organisierte - Proteste, an denen laut der Polizei Sachsen etwa 800 Menschen teilnahmen. Es wurden auch Polizisten mit Flaschen beworfen.

Laut mehreren Medien wurden bei den spontanen Demonstrationen Parolen wie "Wir sind das Volk" und Slogans gegen Ausländer gebrüllt. Zu den Protesten aufgerufen haben soll auch die rechtsextreme Fußballfan-Gruppe "Kaotic Chemnitz" - später habe diese den Facebook-Post aber wieder gelöscht.

Laut Polizei waren etwa zehn Personen an der Messerstecherei um 3 Uhr morgens beteiligt. Ein 35 Jahre alter Deutscher erlag im Krankenhaus seinen dabei erlittenen Verletzungen. Zwei weiter Männer wurden verletzt. Der Hintergrund der Messerstecherei ist noch unklar.

Das Messer sei hinter einer Bühne des MDR gefunden worden, schrieb der Sender.

Die Amadeu Antonio Stiftung, die gegen Rassismus eintritt, berichtet im Internet über die Proteste in Chemnitz und verweist auf den rechtsextremen Hintergrund.

Am Stadtfest von Chemnitz nehmen bis zu 260.000 Menschen teil.

Die Polizei Sachsen forderte auf Twitter dazu auf, sich nicht an Spekulationen zu vermeintlichen Hintergründen der Messerstecherei zu beteiligen.

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