Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Genua: Staatsanwaltschaft ermittelt

Genua: Staatsanwaltschaft ermittelt
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach dem Brückeneinsturz in Genua mit 43 Toten unter anderem gegen den Autobahnbetreiber. Die Ermittlungen richten sich auch gegen 20 Personen, sagte der Staatsanwalt Francesco Cozzi. Die Vorwürfe lauteten unter anderem auf mehrfache fahrlässige Tötung im Straßenverkehr.

Bei dem Unglück Mitte August war die Morandi-Autobahnbrücke auf einer Länge von mehr als 100 Metern eingestürzt. Unklar ist, ob vorangegangene Warnungen zum maroden Zustand der Brücke nicht ernstgenommen und Instandhaltungen verschleppt wurden.

Das Unternehmen Autostrade per l'Italia wird über eine Holding von der Benetton-Familie kontrolliert. Diese rechtfertigte nun erstmals ihr langes Schweigen nach der Katastrophe. "Von unserer Seite wird das Schweigen als Zeichen des Respekts angesehen", sagte Gilberto Benetton, Mitgründer des Modeunternehmens Benetton Group, der Zeitung "Corriere della Sera".