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Johnson attackiert Premierministerin May

Johnson attackiert Premierministerin May
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Nach der Ankündigung des zurückgetretenen britischen Außenministers Boris Johnson, sich scheiden lassen zu wollen, sorgt der Brexit-Hardliner erneut für Schlagzeilen.

In einer Kolumne in der britischen Zeitung "Mail on Sunday", verglich Johnson den Brexit-Plan der Premierministerin Theresa May, mit dem umlegen einer Sprengstoffweste um die britischen Verfassung, deren Auslöser in der Hand von EU-Verhandlungsführer Michel Barnier liegt.

Damit löste er selbst bei konservativen Parteifreunden Empörung aus.

Johnsons Äußerungen gehören zu den widerlichsten Momenten der modernen britischen Politik, entgegnete Alan Duncan, Staatsminister im Außenministerium:

Vor zwei Monaten hat Johnson sein Amt als Außenminister aufgegeben, weil er mit dem Kurs von Theresa May beim Austritt aus der Europäischen Union nicht einverstanden ist.

Dem exzentrischen Politiker wird nachgesagt, die Premierministerin stürzen zu wollen, um selbst Regierungschef zu werden.