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Korea-Gipfel weckt Hoffnungen auf Fortschritt bei atomarer Abrüstung

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Korea-Gipfel weckt Hoffnungen auf Fortschritt bei atomarer Abrüstung

Korea-Gipfel weckt Hoffnungen auf Fortschritt bei atomarer Abrüstung
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Das dritte Gipfeltreffen zwischen Nord- und Südkorea weckt neue Hoffnungen auf konkrete Fortschritte bei der atomaren Abrüstung des kommunistischen Regimes.

Beim ersten Besuch eines südkoreanischen Präsidenten in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang seit elf Jahren versucht Moon Jae In, die stockenden Abrüstungsgespräche zwischen den USA und Nordkorea wieder in Gang zu bringen.

Moon hofft, dass sein Besuch zu einer Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Nordkorea und den USA führen kann. Die Verhandlungen sind festgefahren.

Im August sagte US-Präsident Donald Trump eine Reise von US-Außenminister Mike Pompeo nach Pjöngjang kurzfristig ab, weil es aus seiner Sicht nicht genug Fortschritte gab.

Während des dreitägigen Gipfels wollen Kim und Moon mehrfach zusammentreffen. Gesprächsthema ist auch die Zusammenführung von Familien.

Der Gipfel findet vor dem Hintergrund von Spannungen über die Umsetzung der Sanktionen gegen Nordkorea statt. Die USA beschuldigen Russland, die UN-Strafmaßnahmen zu umgehen.

Nordkorea hat nach US-Schätzungen zwischen Januar und September rund 800 000 Barrel an Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl erhalten. Pro Jahr sind aber nur 500000 Barrel erlaubt.