Sturgeon: Brexit-Deal voraussichtlich "inakzeptabel"

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Von Christoph Wiesel
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Die SNP-Abgeordneten würden ein zweites Brexit-Referendum unterstützen, so die Schottische Regierungschefin.

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Raus aus der Zollunion, raus aus dem Binnenmarkt? So einen Brexit-Deal will Nicola Sturgeon auf keinen Fall mittragen. Theresa May werde es zwar gelingen, einen Brexit-Plan aus Brüssel mitzubringen, Für die Abgeordneten der Schottischen Nationalpartei werde dieser aber voraussichtlich inakzeptabel sein, so Sturgeon im BBC-Interview.

"Wir fordern die Mitgliedschaft im Binnenmarkt und in der Zollunion“, so Sturgeon. “Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Abgeordneten der SNP für etwas stimmen würden, in dem das nicht enthalten ist. Vergessen sie nicht, dass sich Schottland mit überwältigender Mehrheit für den Verbleibt in der EU ausgesprochen hat."

Aus diesem Grund würden die SNP-Abgeordneten auch ein zweites Brexit-Referendum unterstützen, so die Schottische Regierungschefin.

Zudem kündigte Sturgeon an, bald Pläne für ein zweites Referendum über Schottlands Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich vorzulegen. Das hatten am Wochenende tausende Schotten bei einem Protestmarsch in Edinburgh gefordert.

"Es wird jeden Tag mehr. Je näher der Brexit kommt, desto mehr Menschen wollen die Unabhängigkeit Schottlands“, sagte ein Teilnehmer.

Umfragen sehen Befürworter und Gegner der Unabhängigkeit etwa gleichauf. Vor vier Jahren hatten sich die Schotten noch knapp für den Verbleib in Großbritannien ausgesprochen.

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