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Südtirol: SVP-Wahlsieg mit Verlusten

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Südtirol: SVP-Wahlsieg mit Verlusten

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Aus der Landtagswahl in Südtirol ist die Regierungspartei SVP erneut als stärkste Kraft der autonomen Provinz hervorgegangen. Die Konservativen kamen auf 41,9 Prozent der Stimmen, das sind allerdings rund vier Prozentpunkte weniger als 2013. Fünf Jahre zuvor hatte die SVP ihre absolute Mehrheit verloren.

Die Liste des Unternehmers Paul Köllensperger, der einst für die Fünf-Sterne-Bewegung kandiert hatte, kam aus dem Stand auf 15,2 Prozent und zieht mit sechs Abgeordneten in den Landtag ein. Die rechtsgerichtete Lega verbuchte erhebliche Zuwächse und wurde mit 11,1 Prozent drittstärkste Partei.

Zu den großen Verlierern der Wahl zählen die Südtiroler Freiheitlichen, die von 17,9 auf 6,2 Prozent abstürzten, die Partito Democratico musste im Vergleich zu 2013 ebenfalls Verluste einstecken. Die Freiheitlichen hatten sich unter anderem dafür eingesetzt, Südtiroler Bürgern neben der italienischen auch die österreichische Staatsbürgerschaft zuzuerkennen.

Die Grünen erhielten 6,8 Prozent, die Süd-Tiroler Freiheit 6,0.