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Nach Unwettern in Italien: Schäden in Milliardenhöhe

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Nach Unwettern in Italien: Schäden in Milliardenhöhe

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Die jüngsten Unwetter in Italien haben einen hohen Tribut gefordert. Allein in der Region Venetien könnte sich der Schaden auf bis zu eine Milliarde Euro belaufen. In der Provinz Belluno sind über Tausend Haushalte immer noch ohne Stromversorgung.

In Venedig stand der weltberühmte Markusdom stundenlang fast einen Meter unter Wasser und ist nach den Worten von Verwaltungschef Carlo Alberto Tesserin an einem einzigen Tag um 20 Jahre gealtert.

Die Region Venetien habe Premierminister Giuseppe Conte gebeten, das nationale Katastrophenschutzsystem zu mobilisieren, sagt Luigi D'Angelo vom Zivilschutz. In Venetien hätten sich bereits mobile Einheiten aus der Emilia Romagna, der Lombardei, den Marken und dem Piemont zusammengeschlossen.

Was die Auswirkungen auf andere Regionen Italiens, insbesondere den Thyrrenischen Küstenteil, betreffe, haben man starke Schäden nach den Stürmen registriert.

Der Präsident der Region Ligurien hat den Ausnahmezustand gefordert. Der Handelshafen von Savona ist außer Betrieb.

Die Katastrophe sein menschengemacht, sagt der Umweltexperte Riccardo Caniparoli. "Katastrophen sind nie natürlich, weil die Natur ihr eigenes Gleichgewicht und ihre eigene Entwicklung hat. Es ist nicht natürlich, einen Menschen in einer starren Struktur einzusperren. Der Mensch, wie die Natur, müssen sich bewegen, sonst zerbrechen sie. Die Natur ist in ständiger Bewegung. Ich würde mit der Renaturierung aller Flüsse anfangen."