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Migrantenkarawane erreicht Mexiko-Stadt

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Über tausend Migranten sammeln sich im mexikanischen Puebla, 125 Kilometer südwestlich von Mexiko-Stadt, um von dort aus gemeinsam weiter zu ziehen. Zwei weitere Karawanen mit zusammen 3.500 Menschen befinden sich noch im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas.

Eine Vorhut mit 1.700 Menschen aus Honduras, Guatemala und El Salvador hat am Sonntag die bereits mexikanische Hauptstadt erreicht, sie wurden in einem Stadion untergebracht. 1000 Kilometer ist die kürzeste Strecke an die US-Grenze in Texas - und dort warten US-Amerikanische Soldaten und die Ungewissheit, wie es weiter gehen kann.

Juventino Zabala ist Migrant aus Honduras:

"Internationale Länder könnten Druck ausüben, damit wir politisches Asyl bekommen. Nach Honduras wollen wir nicht zurück."

Die Karawanen beginnen sich zu organisieren, in Mexiko-Stadt wollen sie mit Behörden und Vertretern der Zivilgesellschaft ihre Lage besprechen und anschließend über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Strecke Richtung USA ist extrem gefährlich wegen der Drogen-Kartelle, die oft Reisende überfallen. Der sicherere Weg in Richtung Kalifornien ist 2800 Kilometer lang.

Sehen Sie hier unser Interview mit dem Regisseur OIiver Stiller, der die Karawane begleitet.