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Kamerun: Wie Drohnen künftig Giraffen schützen

Kamerun: Wie Drohnen künftig Giraffen schützen
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Experten der Zoologischen Gesellschaft Bristol im Wettlauf gegen die Zeit: Die Gesellschaft setzt sich dafür ein, die Zukunft der Kordofan-Giraffe zu sichern, die kürzlich auf die Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) als "besonders gefährdet" gesetzt wurde.

Drohnen sollen Giraffen schützen

Tierschützer haben immer wieder den Einsatz von Drohnen in freier Wildbahn kritisiert - die von ihnen ausgehenden Geräusche störten die Tiere. Der Bénoué-Nationalpark in Kamerun will nun genau diese Technik einsetzen, um seine seltene Giraffen-Unterart zu schützen.

Dr. Gráinne McCabe ist Leiterin für Bereich Naturschutz und Wissenschaft bei der Zoologischen Gesellschaft Bristol: "Die Kordofan-Giraffe wird wahrscheinlich zu unseren Lebzeiten aussterben, wenn wir die Region nicht besser schützen."

Zerstörung ihres Lebensraums und Wilderei bedrohen Giraffen

Die Giraffen leben in kleinen Gruppen, meist über weite Flächen verstreut. Wilderei und die Zerstörung ihres Lebensraums tragen zur weiteren Dezimierung der Bestände bei. Im Nationalpark hat man einen neuen Weg gefunden, um die Tiere zu überwachen und sie vor Wilderei zu schützen.

"Mithilfe von Drohnen können wir besser ihre Bewegung überwachen - aber sie werden auch von den Park-Rangern genutzt, um illegale Aktivitäten zu verhindern", so Dr. McCabe.

Von dieser Unterart der Giraffe, die in Teilen Kameruns, des Tschads, der Zentralafrikanischen Republik und dem Sudan beheimatet ist, gibt es gerade mal noch 2.000 Tiere.