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Immer weniger Briefe: Islands Post in Geldnot

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Immer weniger Briefe: Islands Post in Geldnot

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Die isländische Post steckt finanziell in der Klemme, Staatshilfen sollen vorerst für Entlastung sorgen. Das isländische Parlament gewährte der Post kürzlich eine Finanzspritze in Höhe von umgerechnet rund 10,7 Millionen Euro.

Ohne diese Hilfe hätte das Unternehmen seine Rechnungen nicht mehr begleichen können, sagte der Geschäftsführer der isländischen Post. Die staatliche Unterstützung ist mit der Auflage verbunden, den Konzern umzubauen und dem Parlament über den Fortschritt der wirtschaftlichen Gesundung regelmäßig Bericht zu erstatten.

Die Anzahl der von der Post beförderten Briefe hat stark abgenommen, insbesondere Sendungen mit einem Gewicht von weniger als 50 Gramm sind betroffen. Zudem muss sich die isländische Post den Bestimmungen des Weltpostvereins nach am Porto von Paketsendungen aus bestimmten Ländern beteiligen - darunter aus China, von wo aus 2016 rund 40 Prozent der an isländische Anschriften gerichtete Pakete abgeschickt wurden.