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Lawrow nennt Kiew "ukrainisches Regime von Nazis und Neonazis"

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Copyright REUTERS/Alessandro Garofalo
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Von Euronews mit dpa
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Der Außenminister Russlands hat die ukrainische Regierung mit ungewöhnlich scharfen Worten kritisiert.

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Mit für einen langjährigen Diplomaten ungewöhnlich undiplomatischen Worten hat Russlands Außenminister Sergej Lawrow die Regierung in Kiew kritisiert.

Es sei nicht Russland, das gegen das "ukrainische Regime" kämpfe, sagte Lawrow am Montag in einem Interview in der regierungsnahen Boulevardzeitung "Komsomolskaja Prawda" in Moskau.

"Gegen das ukrainische Regime, das alle Eigenschaften von Nazis und Neonazis hat, kämpfen die russischsprachigen Ukrainer, die im Donbass wohnen."

Lawrow sprach sich aber dagegen aus, die von Russland unterstützten separatistischen Volksrepubliken Donezk und Luhansk als eigene Staaten anzuerkennen. "Und was dann?", fragte er. "Auch noch den Rest der Ukraine verlieren und den Nazis überlassen?"

Er warnte den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko vor einem angeblich geplanten Angriff auf die Grenze zur Halbinsel Krim, die Russland 2014 annektiert hat.

"Dann bekommt er eine Reaktion, dass ihm Hören und Sehen vergeht", drohte Lawrow.

Die Gründung einer ukrainischen orthodoxen Nationalkirche vom Wochenende erwähnte der russische Außenminister nicht. Die kirchliche Loslösung der Ukraine ist aber eine Niederlage für die Russisch-orthodoxe Kirche wie für die Moskauer Politik.

Der ukrainische Präsident Petro Porschenko, der sich im Wahlkampf befindet, hatte am Wochenende eine "Kirche ohne Putin" für die Ukraine hervorgehoben.

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