Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

So teuer sind Schweizer Konsulate: Bis zu 90.000 CHF Monatsmiete

So teuer sind Schweizer Konsulate: Bis zu 90.000 CHF Monatsmiete
Copyright
Pixabay CC 8300
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Mit atemberaubendem Blick auf die Bay Bridge - die San Francisco mit Oakland verbindet - hat das Konsulat der Schweiz in San Francisco die teuerste Monatsmiete aller Auslandsvertretungen der Alpenrepublik: nämlich fast 90.000 Schweizer Franken (mehr als 79.000 Euro). Die Schweizer Sonntagszeitung, die die Ausgaben publik gemacht hat, schreibt vom "teuren Parkett für Schweizer Diplomaten" und von "Luxusresidenzen".

Am schicken "Pier 17" in San Francisco pflegen die Vertreter der Alpenrepublik ihre Kontakte mit der Hi-Tech-Industrie des Silicon Valley. Doch der Kommentator im Tagesanzeiger fragt sich, ob das Repräsentation oder Großtuerei sei.

Jacques Pitteloud, Direktor für Ressourcen im Aussendepartement, verteidigt die Ausgaben. Die Schweiz wolle im Ausland ernst genommen werden. "Es würde nicht verstanden, wenn die Schweiz, eine der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt, ihre Gäste in Holzbaracken verköstigen würde", sagt Pitteloud laut Sonntagszeitung.

Das Konsulat der Schweiz in San Franciso gehört offiziell zu den "coolsten" Arbeitsplätzen der Welt. Da gratulieren schon mal die eidgenössischen Diplomaten in New York ihren Kollegen in San Francisco.

Insgesamt belaufen sich laut Sonntagszeitung die Mietkosten für die Schweizer Auslandsvertretungen auf 1,2 Millionen Schweizer Franken. Hinter San Francisco folgen Gebäude in Südostasien: Hongkong mit 51.000 Franken Monatsmiete, Schanghai mit 44.053 Franken und die Botschaft in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul mit 49.500 Franken.

Die Schweizer Botschaft in Berlin kostet übrigens keine Miete, denn sie gehört dem Bund schon seit 1940.