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Maduro gegen Guaidó: Machtkampf eskaliert

Maduro gegen Guaidó: Machtkampf eskaliert
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Im eskalierenden Machtkampf in Venezuela zwischen Präsident Nicolás Maduro und dem selbst ernannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó versucht Maduro die Justiz und das Militär hinter sich zu scharen. Das venezolanische Fernsehen zeigte den Präsidenten am Obersten Gerichtshof, die Hände der Richter schüttelnd.

Auch die Streitkräfte will Maduro hinter sich wissen. Verteidigungsminister Vladimir Padrino Lopez erklärte umgeben von hohen Militärs:

"Wir weisen kategorisch die illegalen Handlungen einer Parallelregierung zurück, die versucht, sich in unserem Land zu installieren. Wir weisen die Einmischung fremder Regierungen auf das Schärfste zurück. Wir garantieren den Frieden und das Funktionieren des staatlichen Organisationen."

Unterdessen haben die USA eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur Krise in Venezuela beantragt. Sie soll am Samstag stattfinden.

US-Außenminister Mike Pompeo hatte bereits das Militär in Venezuela zum Schutz des Interims-Staatschefs Juan Guaidó aufgefordert und Handlungen von Präsident Nicolás Maduro für nicht legitim erklärt.

Venezuelas Parlamentschef Juan Guaidó hatte die Regierung von Maduro für entmachtet erklärt und sich zum Übergangspräsidenten ernannt. Kurz darauf stellten sich die USA, die EU, die Spitze der Organisation Amerikanischer Staaten sowie mehrere lateinamerikanische Regierungen hinter Maduros Herausforderer.

Es gibt nun Befürchtungen, dass die Krise in einen Bürgerkrieg münden könnte.