Der Druck wächst: Wie lange hält Venezuelas Machthaber Maduro noch durch?

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Von Frank Weinert
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Freie Wahlen oder Abgang: Venezuelas Machthaber Maduro gerät international immer mehr unter Druck. Nach den USA wollen auch etliche europäische Staaten seinen Kontrahenten Guaidó als Präsidenten anerkennen.

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Der Druck auf den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro wächst. Nach den USA kündigten auch Deutschland, Frankreich und Spanien an, Oppositionsführer Juan Guaidó als neuen Interims-Staatschef anzuerkennen, sollte Maduro nicht binnen einer Woche Neuwahlen ausrufen.

US-Außenminister Mike Pompeo warnte im UN-Sicherheitsrat vor einer Gefährdung des Weltfriedens durch den wirtschaftlichen Kollaps und die Flucht von Millionen Venezolanern in Nachbarländer: "Wir fordern alle Nationen auf, die demokratischen Bestrebungen des venezolanischen Volkes zu unterstützen, das versucht, sich vom unrechtmäßigen Mafia-Staat des ehemaligen Präsidenten Maduro zu befreien." (...) "Jetzt ist es Zeit für jede Nation, eine Seite zu wählen. Entweder Sie stehen mit den Kräften der Freiheit oder Sie sind mit Maduro im Bund."

EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini äußerte sich schriftlich: Ohne Neuwahlen werde die EU weitere Maßnahmen ergreifen, inklusive der Anerkennung der venezolanischen Führung unter Juan Guaidó.

Ganz anders Russlands UN-Botschafter Vassily Nebenzija: "Venezuela stellt keine Bedrohung für Frieden und Sicherheit dar. Wenn irgendetwas eine Bedrohung für den Frieden darstellt, so sind es die schamlosen und aggressiven Aktionen der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten, die auf den Sturz des rechtmäßig gewählten Präsidenten von Venezuela abzielen."

Dieser hatte sich am Mittwoch selbst zum venezolanischen Präsidenten ausgerufen und damit den Machtkampf mit Maduro verschärft. Das Parlament erkennt dessen Wiederwahl im vergangenen Jahr nicht an. Die USA und einige andere Länder erkannten Guaidó bereits als Interimspräsidenten an.

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