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Judo Grand Prix Tel Aviv 2019 - Gold für Or Sasson

Judo Grand Prix Tel Aviv 2019 - Gold für Or Sasson
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Dritter und letzter Wettkampftag beim Judo Grand Prix in Tel Aviv. Mit vier Goldmedaillen ist Gastgeber Israel die erfolgreichste Nation des Wettbewerbs.

Auf Platz 2. folgt Italien mit 2 Gold-und drei Silbermedaillen. Frankreich erreichte mit zwei Goldmedaillen den dritten Platz im Medaillenspiegel.

In der Klasse bis 90 Kg gewinnt Axel Clerget seinen Finalkampf. Der Franzose bezwang Nicholas Mungai aus Italien. Bei den Weltmeisterschaften in Baku gewann Clerget die Bronzemedaille. In Tel Aviv sicherte er sich nach 4:51 Minuten die Goldmedaille.

"Es ist ein tolles Publikum. Ich war sehr traurig darüber, dass ich das letzte Mal bei den Europameisterschaften so schnell verloren habe. Deshalb wollte ich in diese Arena zurückkehren, weil es eine wirklich gute Atmosphäre ist, wie in Paris. Viele Leute mögen hier Judo. Es gibt viel Geschrei, es ist schön, hier zu kämpfen".

Bei den Damen gewinnt die Slowenin Klara Apotekar ihren Finalkampf in der Klasse bis 78 Kg. Loriana Kuka aus dem Kosovo musste sich nach einem hart umkämpften Wettkampf nach 7:24 Minuten der Slowenin geschlagen geben. Mit einem Waza-Ari beendete Apotekar das Finale.

"Wir hatten vorher eine ausgeglichene Wettkampfbilanz, ich habe einmal gewonnen und einmal verloren. Diesmal habe ich versucht mein Judo anzuwenden und zuerst anzugreifen, damit sie ihre Techniken nicht anwenden kann".

Alexandre Iddir triumphiert in der Klasse bis 100 Kg und gewinnt die zweite Goldmedaille für Frankreich. Benjamin Fletcher aus Irland musste sich dem Franzosen im Finale geschlagen geben.

Inya Kindzerska aus Aserbaidschan sichert sich Gold in der Klasse über 78 Kg. Yelyzaveta Kalanina aus der Ukraine musste sich im Finale geschlagen geben.

In der Klasse über 100 Kg sichert Or Sasson dem israelischen Judoverband die vierte Goldmedaille des Judo Grand Prix. Yakiv Khammo aus der Ukraine musste sich mit der Silbermedaille begnügen.

Nach einem harten Wettkampf gelang Sasson nach 6:49 Minuten zur Freude des heimischen Publikums ein Ippon.

Der Wurf des Tages gelang dem Italiener Nicholas Mungai im Kampf gegen Jesper Smink aus den Niederlanden. Auf dem Weg in das Finale zeigte er einen brillanten Tomoe Nage.