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Pariser Judo Grand Slam: 4 Goldmedaillen für Japan

Pariser Judo Grand Slam: 4 Goldmedaillen für Japan
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Erster Tag des Judo Grand Slam Turniers in Paris und gleich ein Highlight. In der Klasse bis 63 Kilogramm standen sich die amtierenden Welt- und Olympiasiegerinnen gegenüber: die Französin Clarisse Agbegnenou und ihre Erzrivalin Tina Trstenjak aus Slowenien. Der Kampf wurde erst durch den Golden Score entschieden. Mit einem waza ari holte die Französin den einzigen Sieg für die Gastgeber-Nation an Tag eins. Agbegnenou bekam die Goldmedaille aus den Händen von Sportministerin Roxana Maracineanu.

Vier Goldmedaillen für Japan

Der Mann des Tages in Paris-Bercy war ebenfalls bereits drei Mal Weltmeister. Der Japaner Naohisa Takato zeigte im Finale Yeldos Smetow die Grenzen auf. Der Kasache, im Jahr 2015 ebenfalls Weltmeister, verlor gegen den übermächtigen Japaner durch eine waza ari Wartung.

Lord Sebastian Coe, Präsident des Internationalen Leichtathletikverbandes IAAF, ehrte Takato mit der Goldmedaille. Der Gewinner bedankte sich höflich: "Die Zuschauer hier sind die lebendigsten aller Turniere weltweit. Eine tolle Atmosphäre. Da fällt es leicht, sein bestes Judo zu zeigen.

Der rechte Fuß zur richtigen Zeit am empfindlichsten Ort sorgte für eine weitere Goldmedaille für Japan. Ami Kondo besiegte in der Klasse bis unter 48 Kilogramm Distria Krasniqi aus dem Kosovo.

Zurück bei den Herren, Klasse bis 73 Kilogramm. Noch einmal Gold für Japan. Diesmal genügte Soichi Hashimoto eine Ippon-Wertung, um Tsend-ochir Tsogtbaatar aus der Mongolei auf PLatz zwei zu verweisen.Insagesamt reichte es für Japan zu vier Goldmedaillen am ersten Turniertag - mehr als jede andere Nation.

Kanada gegen Kanada hieß es am Ende in der Damenkonkurrenz bis 57 Kilogramm. Erst in den Schlusssekunden gelang Christa Deguchi der alles entscheidende waza ari gegen Landsfrau Jessica Klimkait.

Christa Deguchi über ihre Gegnerin:"2018 hatte sie den Osaka Grand Slam gewonnen, deshalb war ich nervös. Es war schließlich ein großes Duell gegen Jessica, das wollte ich absolut nicht verlieren. Der Druck war schon enorm groß, aber ich bin froh und glücklich."

Eine Ippon-Wertung reichte dem moldawischen Senkrechtstarter Denis Vieru zum ersten Gold auf der Welt Judo Tour in der Klasse bis 66 Kilogramm´. Nur Silber blieb seinem Gegner Vazha Margvelashvili aus Georgien.

Der Wurf des Tages, ein gewaltiger Ippon, gelang aus unserer Sicht Baruch Shmailov aus Israel. Das reichte locker für Bronze gegen Juniorenweltmeister Manuel Lombardo aus Italien.

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