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Super Bowl-Halbzeitshow von Maroon 5: Striptease statt Protest

Super Bowl-Halbzeitshow von Maroon 5: Striptease statt Protest
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Die Halbzeitshow beim Super Bowl: das größte TV-Ereignis des Jahres in den USA, das über 100 Millionen Menschen an den Bildschirmen verfolgen.

In diesem Jahr kam die Show von Maroon 5 nicht sehr gut an- unkreativ, unspektakulär, einfallslos, so der Tenor.

Da half auch der Mini-Striptease von Sänger Adam Levine nicht- ein neues Nipplegate 15 Jahre nach dem Skandal um Janet Jackson und Justin Timerlake?

Maroon 5 war ohnehin nicht die erste Wahl. Die Band ist quasi nachgerückt, nachdem Stars wie Rihanna oder Pink der NFL einen Korb gegeben hatten.

Der Grund: Ihnen passte der Umgang der Liga mit Ex-49ers-Quarterback Colin Kaepernick (31) nicht Der hatte sich bei der Nationalhymne geweigert zu stehen, um gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze zu demonstrieren und ist mittlerweile vereinslos.

Maroon 5 stand deswegen schon im Vorfeld für den Au ftritt in der Kritik. Die Zusage trotz der Kapernick-Debatte hatte Levine damit begründet, dass er ja Musiker sei und kein Politiker.

Viele Zuschauer hatten auf eine Protestaktion oder ein Zeichen der Solidarität gehofft. Beides blieb jedoch aus.