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EU-Fischereipolitik: "gelbe Karte" gegen Thailand aufgehoben

EU-Fischereipolitik: "gelbe Karte" gegen Thailand aufgehoben
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Dreieinhalb Jahre nach der "gelben Karte" - dem drohenden Verbot von Meeresfrüchte-Einfuhren - hat die Europäische Kommission Thailand aus der Liste der "ermahnten Länder" gestrichen. Damit werden die Fortschritte des Landes bei der Bekämpfung der illegalen, nicht gemeldeten und unregulierten Fischerei gewürdigt. Die Entscheidung Brüssels wurde im Januar auf einer Pressekonferenz von EU-Kommissar Karmenu Vella zusammen mit dem stellvertretenden thailändischen Ministerpräsidenten Chatchai Sarikulya bekannt gegeben.

_"Wie sie wissen, geht es bei unserer IUU-Politik nicht um Sanktionen gegen Drittländer, sondern vielmehr um die Zusammenarbeit mit ihnen. Während der gesamten dreieinhalb Jahre haben wir Hand in Hand mit den thailändischen Behörden an einer umfassenden Reform der Fischereiverwaltung des Landes gearbeitet, die auch die grundlegende Überarbeitung des Rechtsrahmens umfasste. Dadurch konnten wir Verbesserungen bei den Rückverfolgbarkeitsregeln, bei den Kontroll- und Überwachungsinstrumenten und auch bei der Verwaltung der Flotte feststellen"_, sagt Karmenu Vella, EU-Kommissar für Umwelt, Meerespolitik und Fischerei.

Und der stellvertretende Ministerpräsident Thailands bekräftigte: "Thailand hat seinen kommerziellen Fischereisektor sowohl in Binnengewässern als auch in internationalen Gewässern erfolgreich auf internationale Standards gebracht. Wir sind bereit, mit der EU bei der Förderung einer nachhaltigen Fischerei auf nationaler Ebene und innerhalb der Südostasienregion zusammenzuarbeiten. Thailand ist entschlossen, die illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei zu beenden."