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Kehren IS-Kämpfer und Familien zurück nach Europa?

Kehren IS-Kämpfer und Familien zurück nach Europa?
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Mit dem Dorf Baghouz steht die letzte Bastion des sogenannten „Islamischen Staats“ in Syrien vor dem Fall. Am Wochenende starteten die von Kurden dominierten „Demokratischen Kräfte Syriens“ eine Offensive gegen die Terrormiliz – unterstützt von den USA.

Immer mehr Dschihadisten ergeben sich. Doch wohin mit den besiegten Kämpfern und ihren Familien? Viele stammen aus Deutschland und Frankreich.

Christelle kommt nach eigenen Angaben aus Bordeaux: “Vielleicht bringt man uns zurück nach Frankreich, wo wir unsere Religion nicht so leben können, wie wir wollen. Ich würde lieber in ein Land, wo der Islam eine größere Rolle spielt."

Eine andere Französin sagt: “Deshalb sind ja die meisten nach Syrien gegangen. In Frankreich verbietet man uns den Nikab, wir haben dort keine Rechte. Sarkozy hat selbst gesagt, wir könnten ja das Land verlassen, wenn uns das nicht passt. Und das haben wir getan. Wegen des Verhaltens der Politiker in Frankreich.“

Mehrere Tausend IS-Kämpfer, Frauen und Kindern aus über 50 Nationen sollen die Kurden in Ostsyrien bereits in Gewahrsam genommen haben. Wie es mit ihnen weitergeht, ist noch unklar. Washington forderte die Herkunftsländer zuletzt auf, die Rückkehr der Kämpfer und ihrer Familien schnellstmöglich in die Wege zu leiten und sie dann vor nationale Gerichte zu stellen.