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Folter in Syrien: "Verhaftungen sind ein Schritt nach vorne"

Folter in Syrien: "Verhaftungen sind ein Schritt nach vorne"
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Von Philipp Lippert
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"Verhaftungen von Beteiligten sind ein Schritt nach vorne." Dieser Meinung ist Wolfgang Kaleck vom "European Center for Constitutional and Human Rights".

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Folter in Syrien - das Thema bekommt jetzt wieder Aufmerksamkeit. Am Mittwoch sind in Berlin und Zweibrücken zwei ehemalige Mitglieder des syrischen Geheimdienstes festgenommen worden. Sie sollen daran beteiligt gewesen sein, **Menschen zu foltern.
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**"Die Verhaftungen dürfen nicht das Ende der Geschichte sein"

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Für Wolfgang Kaleck vom "European Center for Constitutional and Human Rights" sind die Verhaftungen ein wichtiger Schritt nach vorne: "Ich sage es jetzt ganz deutlich: Das, was in Syrien passiert, ist eines der schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit in den letzten 100 Jahren. Dementsprechend ist die Verhaftung einer der Beteiligten wichtig, aber das sollte nicht das Ende der Geschichte sein."

"Eine Haftstrafe kommt nicht dem Leid der Menschen gleich"

Laut Kaleck haben sechs Folterüberlebende, von denen einige in Deutschland leben, gegen einen der beiden Gefangenen ausgesagt. Nur so könne die Justiz gegen die Geheimagenten vorgehen - auch wenn eine Haftstrafe nicht die traumatischen Erlebnisse wiedergutmacht, sagt der syrische Anwalt Ibrahim Alkasem: "Die Verhaftungen sind sehr wichtig. Wenn wir uns aber das Leid ansehen, das diese Menschen oder besser Kriminellen verursacht haben, dann sehen wir: Auch wenn die Verhaftungen wichtig sind, kommt das nicht dem Leid gleich, das die Menschen erlitten haben. Der Weg zu Gerechtigkeit ist immer lang."

Neben den Männern in Deutschland ist auch in Frankreich ein syrischer Geheimdienstler festgenommen worden.

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