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Guaidó gibt Soldaten sieben Tage, um humanitäre Hilfe ins Land zu lassen

Guaidó gibt Soldaten sieben Tage, um humanitäre Hilfe ins Land zu lassen
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REUTERS/Carlos Eduardo Ramirez
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Der selbst ernannte Interimspräsident Venezuelas, Juan Guaidó, hat auf einer Kundgebung in Caracas gesagt, dass er zusammen mit tausenden freiwilligen Helfern die dringend benötigten Hilfsgüter ins Land bringen will. Soldaten blockieren noch immer die Grenzübergänge.

REUTERS/Marco Bello

"Hier noch einmal die Botschaft an die Streitkräfte Venezuelas: sie haben sieben Tage, um die humanitäre Hilfe durchzulassen. Eine Woche, um das Richtige zu tun, um auf der Seite der Verfassung zu stehen, weil wir berechtigt sind die humanitäre Hilfe ins Land zu lassen", sagte Guaidó.

Tausende Freiwillige versprachen ihren Einsatz für die humanitäre Hilfe. Sie legten am Samstag in der Hauptstadt Caracas einen Schwur ab, bei der Verteilung der Hilfsgüter in dem südamerikanischen Land zu helfen.

Mit Hilfe der Gewerkschaft der Lastwagenfahrer würden die Lieferungen am 23. Februar von den Sammelstellen in den Nachbarländern nach Venezuela geholt.

Seit Tagen kommen Flugzeuge und Lastwägen mit Hilfsgütern der USA an der kolumbianischen Grenze an, um die venezolanische Bevölkerung zu unterstützen. In der Grenzstadt Cúcuta stehen bereits tonnenweise Hilfsgüter bereit und die USA schafften weitere Lieferungen in die Region.

Doch Präsident Nicolás Maduro weigert sich weiterhin, die humanitäre Hilfe ins Land zu lassen. Er sieht darin einen Vorwand für eine militärische Intervention. "Die Streitkräfte sind darauf vorbereitet, das Land zu verteidigen", sagte er.

Parlamentschef Guaidó hatte sich am 23. Januar selbst zum Interimsstaatschef ernannt und Maduro damit offen herausgefordert.

Zahlreiche Staaten, darunter auch Deutschland und die USA, haben ihn als rechtmäßigen Übergangspräsidenten anerkannt.