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Flugzeugabsturz in Äthiopien: Auch Deutsche unter den Opfern

Flugzeugabsturz in Äthiopien: Auch Deutsche unter den Opfern
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REUTERS/Tiksa Negeri
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Nach dem Flugzeugabsturz in Äthiopien geht das Auswärtige Amt davon aus, dass auch Deutsche unter den Opfern sind. "Das Auswärtige Amt und die Botschaft Addis Abeba stehen mit Ethiopian Airlines und den äthiopischen Behörden in engem Kontakt, um dazu schnellstmöglich gesicherte Informationen zu erhalten", teilte das Ministerium in Berlin mit, ohne eine genaue Zahl zu nennen.

Bei dem Absturz der Boeing 737 der Fluggesellschaft Ethiopian Airlines waren am Sonntag alle 157 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

Die Maschine befand sich demnach auf einem Linienflug zwischen Addis Abeba und Kenias Hauptstadt Nairobi. Nach Angaben der Fluggesellschaft stürzte die Maschine nahe der Stadt Bishoftu ab, rund 50 Kilometer südöstlich der äthiopischen Hauptstadt.

Man setze nun alles daran, die Ursache des Unglücks ausfindig zu machen und habe bereits Kontakt zu den Angehörigen aufgenommen, heißt es in diesem Tweet der Ethopian Airlines.

Kenias Transportminister James Macharia sagte: "Wir können bestätigen, dass mindestens 35 Nationalitäten an Bord waren, zwei sind noch unbekannt. Kenia ist am meisten betroffen. 32 Passagiere aus Kenia waren an Bord."

Das Flugzeug war neu und war von der Airline erst im November erworben worden. Der Pilot galt als erfahren; er habe kurz nach dem Abflug einen Notruf abgesetzt und daraufhin die Freigabe zur Rückkehr erhalten.