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Gläubige beten am Vorabend des äthiopisch-orthodoxen Weihnachtsfestes.

Video. Äthiopier feiern Lichterandacht am orthodoxen Weihnachtsabend

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Tausende kamen in Addis Abeba zum orthodoxen Heiligabend zusammen. Mit Gebeten, Hymnen und einer Mitternachtsmesse endete das 43-tägige Fasten.

Äthiopien hat am Dienstag den orthodoxen Heiligabend mit einer großen Lichterzeremonie in Addis Abeba begangen. Tausende versammelten sich auf dem Meskel-Platz zu Gebeten, Hymnen und einer Mitternachtsmesse. Viele Gläubige trugen weiße traditionelle Kleidung und standen Schulter an Schulter. Priester leiteten den Gottesdienst.

Es folgte eine Nachtwache bis zum Morgen. Damit endete die 43-tägige Fastenzeit der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche.

Das Fest richtet sich nach dem julianischen Kalender. Darin fällt Weihnachten auf den siebten Januar. Familien brechen das Fasten traditionell nach Mitternacht und teilen oft Fleischgerichte, die eigens für den Anlass zubereitet wurden.

Die ruhige Stimmung in der Hauptstadt stand im Kontrast zur anhaltenden Unsicherheit in Teilen des Landes, besonders in Amhara und Oromia. Trotzdem zeigte die Versammlung in Addis Abeba den starken Wunsch nach Normalität und geistlicher Kontinuität.

Äthiopien ist mehrheitlich orthodox, weil das Land im vierten Jahrhundert das Christentum annahm. Es wurde zu einem prägenden Teil der nationalen Identität. Schon früh bestand eine enge Verbindung zur Kirche von Alexandria. Diese Tradition hat Jahrhunderte, auch Phasen der Isolation, überstanden.

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